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Regressionen im zweiten Lebensjahr

Regressionen im zweiten Lebensjahr

Beitrag vom 17. Juni 2022  

Und noch ein weiterer kleiner Artikel zum Thema Regressionen. Nach den drei Regressionen im ersten Lebensjahr (wobei sich die dritte, die 11-Monatsregression natürlich unter Umständen auch noch bis in den Anfang des zweiten Lebensjahres ziehen kann) tritt eine kleine, mehrmonatige Pause ein. Erst zwischen dem 17. und dem 19. Monat kann es dann zur 18-Monatsregression kommen.
In diesem Alter können nochmal Trennungsängste bei Kindern auftreten. Vielleicht ist Dein Kind bisher eigenständig eingeschlafen, aber jetzt darf Mama das Zimmer nicht mehr verlassen und muss dabei bleiben, bis die Augen zufallen. Wichtig ist, diese Angst zu erkennen, und das Kind entsprechend zu begleiten, wenn es sich im Moment zum Einschlafen alleine nicht in der Lage fühlt.
Viel Frust, Kummer und Wut können diese Phase prägen, aber ebenso das Bewusstsein, dass Spielen deutlich mehr Spaß macht als Schlafen.
Spätestens hier wird von zwei auf einen Tagschlaf umgestellt, wenn dies nicht schon vorher durch die Kita der Fall war.

Um den zweiten Geburtstag herum erwartet Euch die 5. Regression Eures nun gar nicht mehr so kleinen Schatzes. Die 24-Monatsregression kann zwischen dem 20. und dem 24. Lebensmonat auftreten. Das Besondere an dieser Phase ist, dass der Mittagsschlaf vorübergehend ausfallen kann. In den meisten Fällen kehrt dieser aber auch wieder zurück! Erst im Alter von 3 bis 4 Jahren schaffen es die meisten Kleinen ohne Mittagsschlaf.
Eventuell wollen die Kleinen in dieser Phase aber auch später ins Bett abends, oder sind morgens früher wach – wie in den vorausgehenden Regressionen auch, kann sich der niedrigere Schlafbedarf unterschiedlich äußern.
Im Leben unserer Kleinen finden nun spannende Dinge und Veränderungen statt, der Gang auf das Töpfchen wird geübt, eventuell kommt schon ein kleines Geschwisterchen und die Aufmerksamkeit von Mama und Papa muss nun geteilt werden. Fremdbetreuung ist hier auch ein großes Thema, es kann zu Schwierigkeiten am Abend kommen, da die Kleinen lieber noch Zeit mit den Eltern verbringen wollen anstatt ins Bett zu gehen.