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Wenn Dein Baby nicht schläft: 12 Punkte, auf die Du achten kannst – Teil 2

Wenn Dein Baby nicht schläft: 12 Punkte, auf die Du achten kannst – Teil 2

Beitrag vom 7. Oktober 2022  

Vorletzte Woche habe ich Dir bereits 6 der 12 Punkte vorgestellt. Vielleicht konntest Du mit ein paar Dingen direkt in die Umsetzung gehen und kleine Veränderungen erzielen? In diesem Artikel möchte ich Dir gerne noch 6 weitere Faktoren an die Hand geben, auf die Du achten kannst, wenn auch Dein Baby nicht gerne einschläft, sehr unruhig ist und oft aufwacht.

7. Schaffe für Dein Kind eine liebevolle und einladende, aber reizarme Schlafumgebung. Für das Kind ist es einfacher, wenn es sein Bettchen möglichst nur mit Schlafen in Verbindung bringt, und nicht mit einem Spielort oder als Ersatz für einen Laufstall.

8. Achte darauf, dass die Schlafumgebung entsprechend dunkel ist. Einschlafen fällt dann etwas leichter, da der Körper im Dunkeln Melatonin bilden kann, auch bekannt als das Schlafhormon. Das gilt übrigens auch für die Tagschläfchen. Ein kleines Nachtlicht ist natürlich in Ordnung und kann auch irgendwann bei etwas älteren Kindern sehr sinnvoll sein, wenn Ängste im Dunkeln entstehen. Dies kann so ab 2 oder 3 Jahren der Fall sein.

9. Die Bildung von Melatonin ist sehr wichtig für unsere Körper. Jedoch kann der Prozess durch Blaues Licht erschwert werden. Blaues Licht wird von elektronischen Geräten ausgestrahlt, z.B. Fernseher, Tablets oder Handy. Du kannst darauf achten, dass Dein Kind 1 bis 2 Stunden vor dem Zubettgehen nichts mehr im Fernsehen oder auf einem Tablet schaut.

10. Unsere Kinder haben sehr feine Antennen für unsere elterlichen Gefühle. Deshalb ist es wichtig, auf einen harmonischen Ablauf am Abend zu achten. Streit und Stress unter den Eltern kann die Kleinen sehr aufwühlen, auch wenn wir versuchen, es vor ihnen zu verbergen. Auch wenn die harten Nächte Euch sehr zu schaffen machen und die Nerven sowieso schon blank liegen – versucht, auf eine friedliche Stunde vor dem Zubettgehen zu achten.

11. Ein strukturierter und gleichbleibender abendlicher Ablauf hilft dabei, sich auf das Schlafen gehen einzustellen. Immer wiederkehrende Abläufe vermitteln Sicherheit, Sicherheit führt zu Entspannung. Ein entspanntes Kind schläft einfacher und friedlicher ein.

12. Ein schöner Teil des abendlichen Ablaufs kann eine Einschlafroutine sein. Als fester Bestandteil des Einschlafprozesses bereitet sie das Kind vor. Ein Gebet, ein Lied, das gleiche abschließende Buch jeden Abend, oder auch ein Gute-Nacht-Winken aus dem Fenster schaffen eine schöne Atmosphäre und vermitteln auch wiederum Sicherheit und Vertrauen.

Diese insgesamt 12 Punkte sind nicht als Garantie für ruhige und erholsame Nächte zu verstehen, aber können zumindest einen guten Start dazu leisten und eine Basis bilden.

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