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Wie Du Dein Baby durch die Zeitumstellung begleiten kannst

Wie Du Dein Baby durch die Zeitumstellung begleiten kannst

Beitrag vom 21. Oktober 2022  

Jedes Jahr erwartet uns das gleiche Spiel im Frühling und im Herbst. Die Uhren werden umgestellt und alle fragen sich – wie war das nochmal? Vor, zurück, wie spät ist es dann nochmal?

Bei der Umstellung Ende Oktober können wir uns freuen, wir bekommen nämlich alle eine Stunde mehr geschenkt! Die Uhr wird von 3 Uhr auf 2 Uhr zurückgestellt. Die meisten Kinderlosen freuen sich nun also über eine extra Stunde am Sonntagmorgen, die sie gemütlich im Bett verbringen können. Doch für uns Eltern mit kleinen Kindern ist es zunächst beim Blick auf die Uhr ein Schreck: Sonst um 6 hellwach, werden wir nun vielleicht schon um 5 Uhr geweckt! Und auch, wenn es natürlich gefühlt trotzdem 6 Uhr ist, so graut es dem ein oder Anderen unter Euch vielleicht trotzdem vor den darauffolgenden Tagen.

Du kannst bereits einige Tage vor der Zeitumstellung beginnen, Dein Kind mit kleinen Anpassungen vorzubereiten. Wichtig: Erwarte bitte keine Wunder von Deinem Kind! Die innere Uhr braucht bei uns allen einfach etwas Zeit, sich umzustellen. Egal wann es ins Bett geht, viele Kinder wachen am Anfang trotzdem zur gewohnten Zeit auf. Es braucht Geduld und Konstanz, um die innere Uhr neu einzustellen.

Je kleiner Dein Kind ist, desto kleiner sollten die Verschiebungen sein. Unter einem Jahr empfehlen sich Schritte von 5 – 10 Minuten. Wenn Du also beispielsweise eine 10-minütige Verschiebung jeden Tag planst, beginne 6 Tage vorher beim ersten Tagschlaf damit. Du fängst also am Dienstag an, jedes Tagschläfchen und auch die Bettzeit abends 10 Minuten später stattfinden zu lassen. Am Mittwoch sind es dann nochmal 10 Minuten mehr. Und so weiter.

Ein konkretes Beispiel für Dich: Ein 6 Monate altes Baby wacht um 6 Uhr auf, schläft um 8 Uhr, 11:30 Uhr und 15 Uhr. Abends geht es um 18 Uhr ins Bett. Die Verschiebung könnte so aussehen:

Wann genau Dein Baby am nächsten Morgen dann aufwachen wird, kann Dir natürlich niemand genau vorhersagen. Mit diesen kleinen Schritten gibst Du ihm aber die Möglichkeit, die innere Uhr ganz langsam neu einzustellen. Es kann trotzdem ein oder zwei Wochen dauern, bis sich auch die neue Aufwachzeit gefestigt hat. Natürlich kannst Du auch erst am Sonntag damit beginnen, alles langsam zu verschieben. Es muss nicht bereits im Vorhinein stattfinden.

Wenn Dein Kind schon etwas älter ist, kannst Du auch größere Schritte gehen, z.B. 4 Tage lang 15 Minuten oder 3 Tage lang 20 Minuten. So, wie es in Euren Alltag passt und Du es Deinem Kind auch zutraust.

Zweites Beispiel: Das Kind hält einen Mittagsschlaf um 12:30 Uhr und geht abends um 19 Uhr ins Bett.

Wenn Dein Kind bereits in die Kita oder eine andere Form der Betreuung geht, kannst Du wahrscheinlich den Mittagsschlaf unter der Woche nicht steuern. Nicht schlimm – Du kannst Dir den Plan natürlich entsprechend anpassen. Eine Möglichkeit wäre z.B. die folgende:

So wird der Mittagsschlaf, der in der Kita wahrscheinlich eine feste Zeit hat, nur am Wochenende verschoben. Dieser Weg mit 20-Minuten Schritten eignet sich besser für etwas ältere Kinder, ca. ab 2 Jahren.

Du siehst, die Möglichkeiten sind zahlreich.
Ein anderer Weg, mit der Zeitumstellung umzugehen, ist einfach abzuwarten ohne aktiv einzugreifen. Für die ganz Entspannten unter Euch, die kein Problem damit haben wenn die Tage eine Weile lang früher beginnen, ist dies natürlich auch eine Möglichkeit! Irgendwann wird sich auch die letzte innere Uhr schon umstellen 🙂

Du benötigst Hilfe mit Euren individuellen Schlafzeiten, das Hin- und Herrechnen nervt Dich? Melde dich gerne über das Kontaktformular auf der Website bei mir oder schreibe mir eine Email an mara@sleepy-panda.de mit Infos zu Alter und Schlafzeiten Deines Kindes, und ich schicke Dir Deinen persönlichen Plan zu.

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